Gesundheit und Impfungen in Sri Lanka
Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen |
---|---|
Gelbfieber |
1 |
Cholera |
2 |
Typhus & Polio |
Ja |
Malaria |
3 Nein |
Essen & Trinken |
4 |
Die Behandlung in den staatlichen Krankenhäusern ist kostenlos. Das General Hospital in Colombo hat Tag und Nacht geöffnet. Einige Hotels haben Hausärzte. Die medizinische Versorgung entspricht jedoch nicht der in Europa gewohnten.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt derzeit verstärkt vor. Sri Lanka erlebt zurzeit eine Dengue-Fieber-Epidemie, die im Juli 2024 ihren bisherigen Gipfel erreicht hat. Ein wirksamer Insektenschutz wird dringend angeraten.
Das ebenfalls durch Mücken übertragene Chikungunya-Fieber kommt hier vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
V.a. an der Südwestküste tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.
Fleckfieber tritt v.a. im Süden auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht ganzjährig vor allem in ländlichen Gebieten unter einer Höhe von 1200 m. Das sind v.a. die Reisanbaugebiete im zentralen Hochland und die Küstenebene um Colombo. Eine Impfung und Mückenschutz reduzieren das Ansteckungsrisiko.
Tollwut kommt vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.