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August
21

Während der Heritage Week feiern die Dubliner in Museen und anderen kulturellen Einrichtungen das reiche Kulturerbe von Irland.

Kylemore Abbey Castle, Ireland
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© 123rf.com / Nico Smit

Irland (Republik) Reiseführer

Key Facts
Offizielle Landesbezeichnung

Irland

Gebiet

70.182 qkm.

Bevölkerung

4.937.786 (UNO Schätzung 2020).

Bevölkerungsdichte

65 pro qkm.

Hauptstadt

Dublin (gälisch: Baile Atha Cliath).

Regierung

Republik seit 1937. Verfassung von 1937, letzte Änderung 2004. Zweikammerparlament: Repräsentantenhaus (Dáil Éireann) mit 166 Mitgliedern und Senat (Seanad Éireann) mit 60 Mitgliedern. Seit 1921 selbständiges Dominion im Commonwealth unter Abtrennung der 6 vorwiegend protestantischen Grafschaften Ulsters. 1948 Austritt aus dem Commonwealth. 1949 Proklamation der Irischen Republik. Irland ist seit 1973 EU-Mitglied.

Staatsoberhaupt

Michael D. Higgins, seit 2011.

Regierungschef

Premierminister Micheal Martin, seit Juni 2020.

Elektrizität

230 V, 50 Hz. Adapter notwendig.

Irland ist wie ein weicher grüner Teppich, gespickt mit kleinen verschlafenen Dörfern und dynamischen Städten, und bietet dem Besucher sowohl schöne Natur als auch niveauvolle Kultur.

Für Outdoor-Fans hält Irland ebenfalls eine große Auswahl an Aktivitäten bereit, angefangen von aufregenden Wanderungen im Killarney Nationalpark bis hin zum großen Surfvergnügen am Lahnich Beach. Geschichtsinteressierte werden von idyllischen Spaziergängen vorbei an uralten Steinhäusern und prähistorischen Bauten wie den Grabmälern im Boyne Valley begeistert sein, Internationalen kulturellen Stellenwert genießen die Städte Cork und Dublin. Dublin, die dynamische Hauptstadt Irlands, hat sich in den letzten Jahrzehnten vollständig gewandelt und ist jetzt eine auf gehobenen Tourismus ausgerichtete Großstadt mit teuren Geschäften und einem vielseitigen Nachtleben.

Von den frischen Austern der Galway Bay bis hin zu deftigen Stücken Blutwurst aus den besten Fleischereien von Cork sind die Speisen Irlands genauso verlockend wie seine Landschaft. Wenn der Abend naht, hört man in Irlands Pubs oft Fiedelmusik oder traditionellen Gesang zu angeregten Unterhaltungen über einem Glas schaumigen Ales, rauchigen Whiskys oder – natürlich – einem kräftigen Schluck Guinness.

Reisewarnung

Stand - Fri, 04 Jun 2021 11:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 04 Jun 2021 14:02:51 +0200)

Letzte Änderungen:

Aktuelles (Epidemiologische Lage; Einreise; Reiseverbindungen; Beschränkungen im Land; Kriminalität)

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
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- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz
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Aktuelles

Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Irland, mit Ausnahme der Regionen South-West, Mid-West, South-East, West sowie Midlands, wird derzeit gewarnt.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Landesteile wird weiterhin abgeraten.

Epidemiologische Lage

Irland ist von COVID-19 weiterhin betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen beträgt in mehreren Landesteilen mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Irland, mit Ausnahme der Regionen South-West, Mid-West, South-East, West und Midlands, als Risikogebiet eingestuft ist.
Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) sowie die irische Regierung. Aufgrund eines Cyberangriffs auf das irische Gesundheitssystem ist die Aktualität der Daten der irischen Regierung möglicherweise eingeschränkt.

Einreise

Vor bzw. bei Einreise ist für die irischen Behörden von allen Reisenden verpflichtend ein Formular (Public Health Passenger Locator Form) mit Angabe der Wohnadresse in Irland auszufüllen, an der man sich die nächsten 14 Tage in Quarantäne aufhalten wird. Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2.500,- Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden. Ausführliche Informationen zur Einreiseanmeldung bietet die Webseite der irischen Regierung.

Grundsätzlich müssen alle Einreisenden einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden ist. Ausgenommen von dieser Vorgabe sind u.a. Kinder unter 6 Jahren.

Verstöße gegen die Testpflicht können mit einer Geldstrafe von 2.500,- Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden. Informationen zum Erfordernis der Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses bei Einreise und den Ausnahmen von der Testpflicht bietet die Webseite der irischen Regierung.

Grundsätzlich gilt für alle Einreisenden aus Deutschland, auch Reisende mit Wohnsitz in Irland eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne nach Einreise. Die Quarantäne muss in der im Passenger Locator-Formular angegebenen Anschrift absolviert werden. Während der Quarantäne darf das Haus nur in unvermeidbaren Notfällen zum Schutz der Gesundheit verlassen werden (weitere Hinweise zur Heimquarantäne).

Verstöße gegen die Quarantänepflicht können mit einer Geldstrafe von 2.500,- Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden.

Nach frühestens fünf Tagen kann das Haus für einen PCR-Test verlassen werden. Auf dem Weg zum Testzentrum muss die Terminbestätigung für mögliche polizeiliche Kontrollen mitgeführt werden. Ist das Testergebnis negativ, kann die Quarantäne beendet werden. Das Testergebnis muss mindestens 14 Tage aufbewahrt werden.

Informationen zum Erfordernis der Quarantäne und den Ausnahmen von der Quarantänepflicht bietet die Webseite der irischen Regierung.

Einreisende aus oder mit Voraufenthalten in den letzten 14 Tagen in einem sog. Kategorie-2 Staat oder Einreisende, die ohne negatives PCR-Testergebnis einreisen, müssen auf eigene Kosten in eine 14-tägige, obligatorische Hotelquarantäne. Die obligatorische Hotelquarantäne gilt auch für Reisende ohne negatives Testergebnis.

Von der Hotelquarantäne ausgenommen sind u.a. Reisende, die bereits vollständig geimpft sind (letzte Impfung liegt mind. 7 bzw. 15 Tage zurück) und ein Impfzertifikat in englischer Sprache oder mit entsprechender Übersetzung vorlegen können. Sie müssen stattdessen in Heimquarantäne.

Nähere Informationen bietet die Webseite der irischen Regierung.

Die Unterkunft (Hotelquarantäne-Info) muss vor Reiseantritt gebucht und bezahlt werden. Die Einreise ohne eine entsprechende Buchung ist strafbar.

Nach frühestens zehn Tagen kann ein weiterer PCR-Test durchgeführt werden. Ist das Testergebnis negativ, kann das Hotel verlassen werden. Die 14-tägige Quarantäne muss jedoch in der endgültigen Unterkunft beendet werden.

Verstöße gegen die Hotelquarantäne können mit einer Geldstrafe von 2.000,- Euro und/oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Monat geahndet werden.

Ausführliche Informationen zur Hotelquarantäne und Ausnahmen von der Hotelquarantänepflicht bietet die irische Regierung.

Durch- und Weiterreise

Transitreisen über irische (Flug-)Häfen sind möglich. Quarantänemaßnahmen sind nicht erforderlich, sofern der Transitbereich des (Flug-)Hafens nicht verlassen wird. Transitreisende müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Durchreise nicht älter als 72 Stunden ist.

Reiseverbindungen

Flugverbindungen von und nach Deutschland gibt es in reduziertem Maße. Kurzfristige Stornierungen sind möglich. Fährbetrieb von und nach Irland findet statt.

Beschränkungen im Land

Für das private und öffentliche Leben gelten Bewegungs-, Hygiene-, Abstands- und Kapazitätsbeschränkungen.

Die Kapazitäten der öffentlichen Verkehrsmittel sind auf 50% reduziert. Zu Spitzenzeiten bleibt die Nutzung des ÖPNV für systemrelevante Berufe und Zwecke vorbehalten.

Hotels, Gasthäuser und Pensionen sind geöffnet. Ihre Dienstleistungen sind auf Übernachtungsgäste beschränkt. Mit Wirkung vom 7. Juni 2021 können Restaurants, Pubs und Bars mit Außengastronomie unter Auflagen öffnen.

Ausführliche Informationen bietet die Webseite der irischen Regierung.

Hygieneregeln

Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis sowie in Geschäften und Einkaufszentren ist verbindlich vorgeschrieben. Verstöße können mit Geldstrafen von bis zu 2.500,- Euro geahndet werden In öffentlichen Räumen, in denen ein Abstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann, und auch im Freien mit großen Menschenansammlungen wird ein Mund-Nasen-Schutz empfohlen.

  • Beachten Sie die ausführlichen Informationen zur Gesundheitslage auf der Grundlage von Daten des ECDC, bestehende Beschränkungen einschließlich der Quarantäne- und Testanforderungen für Reisende und mobile Coronavirus-Kontaktnachverfolgungs- und Warn-Apps auf Re-open EU.
  • Informieren Sie sich bei der irischen Gesundheitsbehörde HSE und bei der irischen Regierung zu den detaillierten Maßnahmen.
  • Bei COVID-19 Symptomen oder Kontakt mit Infizierten, kontaktieren Sie telefonisch einen Arzt oder die irische Gesundheitsbehörde.
  • Erkundigen Sie sich unbedingt bei Ihrer Fluggesellschaft über die aktuellen Beförderungsbedingungen und mögliche Änderungen im Flugplan.
  • Beachten Sie bei Rückreise nach Deutschland die gültigen Einreisebeschränkungen wie Anmelde-, Nachweis- und ggf. Quarantäneregelungen, erkundigen Sie sich ggf. nach den aktuellen Beförderungsbedingungen bei der zuständigen Gesellschaft oder Ihrem Reiseveranstalter und kontaktieren Sie bei Einreise aus einem Risikogebiet das Gesundheitsamt Ihres Aufenthalts- bzw. Wohnortes. Weitere Informationen bietet unsere fortlaufend aktualisierte Infobox zu COVID-19/Coronavirus.

Sicherheit
Terrorismus

Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommt vor. Gewaltkriminalität ist selten.

Fahrzeugdiebstähle und –aufbrüche kommen insbesondere auf unbewachten Park- oder Campingplätzen vor.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch in Restaurants und Pubs besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Lassen Sie bei Pkw-Fahrten, insbesondere mit einem Mietwagen, auch bei kurzem Verlassen des Wagens keine Wertgegenstände im Fahrzeug.
  • Seien Sie bei Vorauszahlungen für die Anmietung von privaten Zimmern/ Wohnungen  über das Internet achtsam.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Es herrscht gemäßigtes Seeklima mit milden Wintern und häufigen, schnellen Wetterwechseln.
Insbesondere von September bis Dezember können vereinzelt aus Hurrikanen bzw. Tropenstürmen entstandene ausgeprägte Tiefdruckgebiete mit Orkanstärke auch nach Irland ziehen und durch Sturm und Starkregen weitreichende Überschwemmungen und Schäden in der Infrastruktur verursachen.

Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Inlandsflüge werden für die Strecken Dublin – Kerry und Dublin – Donegal angeboten. Es gibt Eisenbahn- und Busverbindungen sowie in Dublin Straßenbahnen. Der Kauf einer aufladbaren Karte LeapCard ist möglich. Diese kann in Dublin, Cork, Galway, Limerick, Waterford, Sligo und Athlone genutzt werden.

Es herrscht Linksverkehr. Scheinwerfer sollten entsprechend eingestellt sein.

Im Straßenverkehr gilt eine Promillegrenze von 0,5 bzw. 0,2 für Berufsfahrer und Fahranfänger. Bei Verstoß drohen hohe Strafen.

Die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer ist verboten.

Es gibt mautpflichtige Straßen, die Bezahlung kann vor Ort oder online per eToll erfolgen.

  • Fahren Sie stets vorsichtig und defensiv.
  • Machen Sie sich mit den irischen Verkehrsregeln vertraut. Bei Nichtbeachtung drohen z.T. hohe Bußgelder.

Führerschein

Der deutsche Führerschein ist ausreichend.

LGBTIQ

Rechtliche Besonderheiten

In Irland gelten strenge Waffengesetze. Die Einfuhr und das Mitführen folgender Waffen sind u.a. verboten: CS-Gas- oder Pfefferspray-Sprühdosen, Elektroschockgerät, Schnappmesser und getarnte Messer.  

Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind strafbar.

  • Erkundigen Sie sich vor Einreise mit einer Waffe oder mit Munition nach Irland frühzeitig bei der irischen Botschaft in Berlin oder beim irischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main, auch wenn Sie im Besitz eines deutschen Waffenscheins sind.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Euro. Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.

Einreise und Zoll

Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja
  • Vorläufiger Personalausweis: Ja
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen bei Ein- und Ausreise gültig sein.

Ausweisdokumente, die als verloren oder gestohlen gemeldet wurden, werden bei der Einreisekontrolle von der irischen Grenzpolizei eingezogen, wenn sie in der Interpol-Datenbank nicht als „wiedergefunden“ erfasst sind.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise kein Visum.

Minderjährige

Minderjährige, die ohne Begleitung des gesetzlichen Vertreters reisen, sollten zusätzlich zum eigenen Reisepass eine Einverständniserklärung mit den Kontaktdaten des gesetzlichen Vertreters mitführen. Die Einverständniserklärung sollte mit einer Kopie der Geburtsurkunde des Kindes sowie eine Kopie eines Identitätsnachweises, z.B. Reisepass oder Personalausweis, des gesetzlichen Vertreters verbunden sein. Bei verschiedenen Nachnamen empfiehlt sich die Mitnahme entsprechender Nachweise, z.B. Heiratsurkunden.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.

Heimtiere

Für Reisen mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Die genauen Bestimmungen bietet das Department of Agriculture, Food and Marine.

Bei Hunden ist zu beachten, dass mindestens einen Tag, maximal fünf Tage vor Einreise eine Bandwurmbehandlung durchgeführt und in den EU-Heimtierausweis eingetragen wird. Notfalls kann die Bandwurmbehandlung unverzüglich nach Einreise durch einen zugelassenen Tierarzt nachgeholt werden; der Nachweis ist den zuständigen Behörden nachzureichen.

Gesundheit
Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die Einreise nach Irland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch eine Meningokokken-Impfung für Kinder und Jugendliche empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Medizinische Versorgung

In Irland besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Handelt es sich nicht um eine dringende Behandlung müssen die Arztkosten, die in der Regel über dem deutschen Satz liegen, selbst getragen werden. Personen, die ein niedriges Einkommen haben, können bei der örtlichen Gesundheitsbehörde (Health Board) eine sog. "medical card" beantragen, die es ermöglicht, die meisten ärztlichen Leistungen kostenfrei in Anspruch zu nehmen.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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