Mobilität vor Ort in Guinea-Bissau

Flugzeug: 

In Guinea-Bissau gibt es derzeit keine Inlandflüge.

 

Straße: 

Das Straßennetz umfasst 4.150 km, 360 km davon sind asphaltiert und etwa weitere 20 % befestigt.

Links-/Rechtsverkehr: 
Right
Straßenqualität: 

Die Straßen sind in einem sehr schlechten Zustand und vor allem während der Regenzeit oft völlig überschwemmt und unpassierbar. Außerdem gibt es kaum Straßenschilder.

Autovermietung: 

Mietwägen sind am Flughafen von Bissau und in der Stadt erhältlich.

Taxi: 

Taxis sind in Bissau verfügbar; sie sind blau mit weißem Dach. Der Fahrpreis sollte vor Antritt der Fahrt vereinbart werden. Außerdem gibt es günstigere Sammeltaxis.

Reisebus: 

Busse haben in der Stadt keine festen Haltestellen, sondern werden durch Handzeichen angehalten. Günstige Überlandbusse verbinden die Ortschaften.

Abschleppdienst: 

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.

Unterlagen: 

Neben dem nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein mitzuführen.

 

Bahn: 

In Guinea-Bissau gibt es keinen Bahnverkehr.

 

Schiff: 

Viele Städte kann man per Schiff erreichen; Flussboote verkehren in fast allen Regionen. Es gibt Fährverbindungen von Bissau zum Bissagos Archipel (Fahrtzeit: 4,5 Std.), zur Insel Bubaque (Fahrtzeit: 4 Std.) sowie nach Enxudé (Fahrtzeit: 45 Min.). Küstenfähren verbinden die Nordküste mit Bissau.