Gesundheit und Impfungen in Réunion
Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen |
---|---|
Gelbfieber |
1 |
Cholera |
Nein |
Typhus & Polio |
Ja |
Malaria |
Nein |
Essen & Trinken |
2 |
Réunion verfügt über eine sehr gute ärztliche Versorgung und einen effizienten Notfalldienst. Es gibt zahlreiche Krankenhäuser, und jede Stadt hat eine ambulante Krankenstation. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Man sollte sich bei der Krankenkasse nach den Leistungen erkundigen und ob eine zusätzliche Reisekrankenversicherung empfohlen wird.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Seit Anfang 2025 tritt Chikungunya-Fieber verstärkt auf, das durch Moskitos übertragen wird. Man sollte tagsüber und nachts Mückenschutz beachten.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber landesweit kommt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, gegen Hepatitis B bei Langzeitaufenthalten, engem Kontakt mit der Bevölkerung und bei Kindern und Jugendlichen.